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Logistikregion Koblenz

Koblenz liegt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel zwischen den Logistikschwerpunkten Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Die A3, A48 und A61, zwei trimodale Rheinhäfen und das GVZ Koblenz machen die Region zu einem Nischenstandort für Distribution, Lebensmittel und Industrie mit mehr Flächenspielraum als die benachbarten Ballungsräume.

Lage und Anbindung

Die A3 Köln–Frankfurt ist die wichtigste Achse der Region und führt östlich des Rheins durch den Westerwald. Die A48 verbindet sie am Dreieck Dernbach über die Rheinbrücke Bendorf mit Koblenz und der Eifel, am Kreuz Koblenz kreuzt die A61 zwischen dem Rheinland und Ludwigshafen. Der Rheinhafen Koblenz mit Containerterminal und eigener Hafenbahn sowie der Rheinhafen Andernach sind trimodal und haben regelmäßige Containerverbindungen zu den Seehäfen Antwerpen und Rotterdam. Die Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt-Hahn sind in gut einer Stunde, Frankfurt in rund anderthalb Stunden erreichbar.

Nachfrage

Handel, E-Commerce und die Lebensmittelindustrie prägen die Logistiknachfrage, vor allem bei Konsum- und Nahrungsgütern. Hinzu kommen Weißblech- und Metallverarbeitung am Rhein, die Keramik-, Glas- und Baustoffindustrie im Westerwald und in der Pellenz sowie Automobilzulieferer. Mehrere Onlinehändler und Logistikdienstleister betreiben Distributionszentren in der Region. Koblenz ist zudem einer der größten Bundeswehrstandorte. Die lokale Nachfrage ist kleiner als in den Metropolen, die Lage zwischen Rhein-Ruhr und Rhein-Main zieht aber überregionale Distribution an.

Cluster

In Koblenz bilden das GVZ an der A61 in Rübenach und das Industriegebiet Rheinhafen in Wallersheim und Kesselheim den Kern. Westlich schließen Polch an der A48 und Mendig an der A61 an. Am Rhein folgen Mülheim-Kärlich, Weißenthurm, Andernach mit seinem Hafen und Neuwied, rechtsrheinisch Bendorf. An der A3 bieten Montabaur, Heiligenroth, Ransbach-Baumbach und Mogendorf Flächen mit direkter Anbindung an die Achse Köln–Frankfurt.

Perspektive

Die Häfen Koblenz und Andernach investieren in zusätzliche Umschlag- und Lagerflächen, Kaimauern und Landstrom. Konversionsflächen wie der frühere Flugplatz Mendig und das ehemalige Kraftwerksgelände in Mülheim-Kärlich schaffen Raum für neue Logistik, Neuwied erschließt mit dem Friedrichshof weitere Gewerbeflächen. Da Rhein-Main und Köln/Bonn knapp an Flächen sind, gewinnt die Region als Ausweichstandort. Neubauten setzen auf ESG-Standards und Photovoltaik, rund um den Hafen Bendorf entstehen Wasserstoffkonzepte.

Einzugsgebiet der Logistikregion Koblenz

Wir vermitteln Logistikhallen, Lagerhallen, Produktions- und Gewerbehallen sowie Gewerbegrundstücke zur Miete und zum Kauf in der gesamten Region, unter anderem in diesen Städten und Gemeinden:

Häufige Fragen

Welche Standorte prägen die Logistikregion Koblenz?
Wichtige Logistikcluster sind Koblenz (GVZ an der A61 und Rheinhafen), Polch und Mendig (A48/A61), Mülheim-Kärlich und Weißenthurm, Andernach und Neuwied, Bendorf und Montabaur und Westerwald an der A3.
Wie ist die Logistikregion Koblenz angebunden?
Über die Autobahnen A3, A48, A61 und B9. Wichtige Knoten und Terminals sind Rheinhafen Koblenz (trimodal, Containerterminal), Rheinhafen Andernach (trimodal), GVZ Koblenz an der A61, Güterbahnhof Koblenz-Lützel und Flughafen Frankfurt-Hahn (Luftfracht).
Welche Branchen fragen in der Region Koblenz Logistikflächen nach?
Vor allem Handel und E-Commerce, Lebensmittel und Getränke, Metall und Stahlverarbeitung, Keramik, Glas und Baustoffe, Automobilzulieferer und Spedition und Kontraktlogistik.
Wie finde ich in der Region Koblenz eine Logistikhalle, die nicht öffentlich angeboten wird?
Über einen Suchauftrag bei LÈMANS. Sie nennen Fläche, Nutzung und Zeitpunkt, wir prüfen Bestand, Projekte und diskret vermarktete Objekte in der Region und stellen passende Optionen vor.

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