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Gebäude und Konstruktion
Stützenraster
Der Abstand der Hallenstützen in Längs- und Querrichtung.
Das Raster entscheidet, wie effizient sich Regale, Gänge und Verkehrswege anordnen lassen. In modernen Logistikhallen sind weite Raster üblich, etwa 12 × 24 m, die gängige Regalsysteme ohne Flächenverluste aufnehmen. Enge oder unregelmäßige Raster in Bestandsobjekten kosten Lagerplätze.
Raster und Regallayout
Ein Palettenregal mit zwei Regalzeilen und Gang benötigt je nach System und Stapler eine bestimmte Modulbreite. Weite Raster lassen Regalzeilen und Gänge frei anordnen, ohne dass Stützen in Gänge oder Bereitstellungsflächen ragen. Bei engen Rastern entstehen Restflächen, die sich nur als Blocklager oder Verkehrsfläche nutzen lassen.
Wirtschaftliche Wirkung
Das Raster ist eine Konstruktionsentscheidung, die sich nachträglich praktisch nicht ändern lässt. Weite Spannweiten erhöhen die Baukosten des Tragwerks, verbessern aber die Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus. In der Bewertung schlägt sich ein ungünstiges Raster in geringerer Lagerkapazität je Quadratmeter und damit in einer schwächeren Vermietbarkeit nieder.
- Übliches Raster Neubau
- 12 × 24 m oder 12 × 22,5 m
- Spannweiten Holzbinder
- bis rund 30 m
Richtwerte
Übliche Spezifikationen zur Orientierung. Im Einzelfall entscheiden Nutzung, Genehmigung und Gutachten.
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