Gebäude und Konstruktion
Hallentiefe
Die Abmessung einer Halle von der Torseite bis zur Rückwand.
Die Tiefe bestimmt, wie Wareneingang, Lager und Warenausgang angeordnet werden. Einseitig angediente Hallen brauchen weniger Tiefe als Cross-Docking-Hallen mit Toren auf beiden Seiten. Zu tiefe Hallen verlängern Fahrwege, zu flache verschenken Regalplatz.
Tiefe und Materialfluss
In einseitig angedienten Hallen läuft der Materialfluss als U-Fluss: Wareneingang und Warenausgang liegen an derselben Seite, die Lagerzone dahinter. Durchlaufhallen mit Toren auf beiden Längsseiten erlauben einen I-Fluss, der sich für Cross-Docking und hohe Umschlagsleistung eignet. Die Tiefe sollte zu Bereitstellungszone, Regalreihen und Fahrwegen passen.
Teilbarkeit
Tiefe und Länge bestimmen auch, wie sich eine Halle in Einheiten teilen lässt. Mehrere Mieter brauchen jeweils eigene Tore, Büroanbindung und Fluchtwege. Sehr tiefe Hallen mit Toren nur an einer Seite lassen sich schwerer in schmale Einheiten zerlegen, weil die rückwärtigen Flächen ohne Andienung bleiben.
- Einseitig angedient
- häufig 90 bis 130 m
- Cross-Docking
- eher 60 bis 80 m, Tore beidseitig
Richtwerte
Übliche Spezifikationen zur Orientierung. Im Einzelfall entscheiden Nutzung, Genehmigung und Gutachten.
Die passende Fläche finden.
Wir prüfen jede Option gegen Ihr Anforderungsprofil, auch Objekte, die nie öffentlich angeboten werden.