Teilmarkt der Logistikregion Dresden/Chemnitz
Dresden
Dresden verbindet die A4 mit den Achsen nach Berlin und Prag und ist mit GVZ und Alberthafen der trimodale Knoten Ostsachsens. Der Halbleitercluster im Norden der Stadt, Handel und Produktion prägen einen Teilmarkt mit knappen Flächen in der Stadt und mehr Spielraum im Umland.
Lage und Anbindung
Die A4 umfährt Dresden im Norden und Westen. Am Dreieck Dresden-Nord zweigt die A13 nach Berlin ab, am Dreieck Dresden-West die A17 nach Prag, das in rund zwei Stunden erreichbar ist. Das GVZ am Bahnhof Friedrichstadt ist über die Hafenbahn mit dem Alberthafen verbunden, dessen TrailerPort Zugverbindungen unter anderem nach Rostock und Duisburg bietet. Der Flughafen liegt in Klotzsche direkt an der A4.
Flächenprofil
In Friedrichstadt prägen GVZ, Hafen und gewachsene Gewerbeflächen das Angebot, der Hafen ist auch auf Schwergut spezialisiert. Im Dresdner Norden liegen Halbleiterwerke, Zulieferer und kleinere Gewerbegebiete wie Rähnitzsteig am Flughafen. Größere Distributions- und Logistikhallen stehen vor allem in Ottendorf-Okrilla an der A4 und westlich der Stadt in Wilsdruff.
Worauf Suchende achten sollten
Innerhalb der Stadt sind freie Logistikflächen knapp, große Neubauten entstehen eher im Umland an der A4. Für Zulieferer der Halbleiterindustrie zählen kurze Wege in den Dresdner Norden und Hallen mit hohen technischen Anforderungen. Wer den Alberthafen nutzen will, sollte die wasserstandsabhängige Schiffbarkeit der Elbe einplanen.
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